Publikationen

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Die GUG wirkte an einer Reihe von Publikationen mit, die im Rahmen von Forschungsaufträgen oder als Kooperationsprojekte entstanden sind.

Neuerscheinungen

Johannes Bähr/Christopher Kopper, Industrie, Politik, Gesellschaft, Der BDI und seine Vorgänger 1919-1990, Wallstein Verlag, Göttingen 2019


Erscheint am 1. April 2019
Informationen zum Buch.
100 Jahre nach Gründung des ersten Dachverbands der gesamten deutschen Industrie liegt erstmals eine Gesamtgeschichte dieser Spitzenorganisation vor.

In der 100-jährigen Geschichte des Spitzenverbandes der deutschen Industrie spiegelt sich die Geschichte des Landes wieder. So entstand der Reichsverband der Deutschen Industrie (RDI) 1919 wenige Monate nach Gründung der ersten deutschen Demokratie. Johannes Bähr und Christopher Kopper beschreiben diese wechselvolle Geschichte bis zur Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990. Die Autoren gehen auf die spezifischen Merkmale des Spitzenverbandes ein, in dem stets unterschiedliche Interessen vertreten waren, und nimmt erstmals die Rolle der Geschäftsführer in den Blick. Der Bogen reicht von der Weimarer Republik über die Rolle der Reichsgruppe Industrie in der NS-Zeit bis zur Gründung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) 1949. Weiterhin werden die Initiativen des BDI und deren Bedeutung für die Geschichte der Bundesrepublik dargestellt. Der BDI nahm an den großen Auseinandersetzungen um die Marktordnung teil. Er verstand sich als Verfechter einer Stabilitätspolitik und beteiligte sich auch an der Gestaltung einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftspolitik.


Pressestimmen:
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Tagesspiegel

Welt

taz

Jörg Lesczenski, 100 Prozent Messer, Die Rückkehr des Familienunternehmens. 1898 bis heute (2. aktualisierte Auflage), Piper Verlag, München 2019


Erscheint am 2. April 2019
Informationen zum Buch.
Seit über 120 Jahren verbindet sich mit dem Namen «Messer» Kompetenz rund um das Thema Industriegase sowie Schweiß- und Schneidtechnik. Zugleich steht der Markenname auch für den engen Zusammenhang und die wechselvolle Geschichte zwischen Unternehmen und Familie.
Von Adolf Messer 1898 als Familienunternehmen begründet, fusionierte sein Sohn Hans die Adolf Messer & Co. GmbH 1965 mit Teilen der Knapsack-Griesheim AG zur Messer Griesheim GmbH. Obwohl die Hoechst AG zwei Drittel der Anteile hielt, blieb der Einfluss der Familie auf die Unternehmenspolitik gewahrt. Der Rückzug Hans Messers aus der Geschäftsleitung, eine veränderte Konzernpolitik des Mehrheitsgesellschafters und ein überhitzter Globalisierungskurs brachten das Unternehmen in den Neunziger Jahren an den Rand des Ruins.
Die Absicht Stefan Messers, auch in der dritten Generation die Position der Familie im operativen Geschäft zu behaupten sowie die erfolgreiche Sanierungspolitik mithilfe von Finanzinvestoren mündeten in der »Renaissance der Familie«. Seit dem April 2004 ist die ehemalige Messer Griesheim GmbH als Messer Group GmbH wieder ein inhabergeführtes Unternehmen. Die Firmengruppe kehrte auf den deutschen Markt zurück, bewährte sich auf ihren Kernmärkten in Europa und Asien, blieb in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 bis 2010 auf Kurs und baute seine globale Präsenz mit einer soliden Finanzierung langsam wieder aus.

Rainer Karlsch/ Christian Kleinschmidt/ Jörg Lesczenski/ Anne Sudrow, Unternehmen Sport, Die Geschichte von adidas, Siedler Verlag, München 2018

Von Herzogenaurach in die Welt - ein faszinierendes Kapitel deutscher Wirtschaftsgeschichte.
adidas ist eine Weltmarke. Das Unternehmen zählt nicht nur zu den global größten Sportartikelherstellern - um adidas ranken sich auch viele Legenden. Jetzt ist die fast 100-jährige Geschichte zum ersten Mal wissenschaftlich aufgearbeitet worden. Ausgehend von dem Werdegang des Vorgängerunternehmens der Gebrüder Dassler in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus widmet sich das vorliegende Buch vor allem der Geschichte der Familie und der Unternehmensorganisation seit der offiziellen Gründung 1949. Darüber hinaus behandeln die Autoren auch die Markenstrategien und die Internationalisierung seit den sechziger Jahren, als sich das Unternehmen unter anderem in Osteuropa und der DDR engagierte. Nicht zuletzt gewährt die Geschichte von adidas einen Blick auf das besondere Verhältnis von Sport und Ökonomie und die Funktion des Sports für Politik und Gesellschaft!


Das adidas-Buch als Lesetipp im Südkurier finden sie
hier

Dietmar Bleidick, Die Ruhrgas 1926 bis 2013 Aufstieg und Ende eines Marktführers, Berlin 2017

Die vorliegende Studie untersucht die Geschichte der Ruhrgas AG zwischen ihrer Gründung Mitte der 1920er Jahre und ihrer Integration in den E.ON-Konzern 2013. Entstanden im Kokereigaszeitalter zum Aufbau einer deutschlandweiten Ferngasversorgung, erreichte die Ruhrgas dieses Ziel nach Beginn des Erdgaszeitalters in den 1960er Jahren.

Nach der langjährigen Marktführerschaft in Deutschland wurde das Unternehmen nun zur zentralen europäischen Größe. Es initiierte den europäischen Erdgasverbund und trug mit dem Import sowjetischen Erdgases maßgeblich zur Entspannungspolitik im Ost-West-Konflikt bei. Damit galt die Ruhrgas bis zum systematischen Bedeutungsverlust durch die Energiemarktliberalisierung der vergangenen zwei Jahrzehnte als Synonym für die Gaswirtschaft überhaupt.

Das Buch beleuchtet erstmals eingehend die Geschichte des Unternehmens und der Branche im 20. und 21. Jahrhundert und schließt damit ein bedeutendes Desiderat.

Johannes Bähr/Paul Erker/Maximiliane Rieder, 180 Jahre KraussMaffei. Die Geschichte einer Weltmarke, München 2018

Die außergewöhnliche Geschichte von KraussMaffei reicht bis zu den Anfängen der deutschen Industrie zurück. Geprägt vom kontinuierlichen Wandel entwickelte sich aus den Lokomotivfabriken Maffei und Krauss ein Produzent von Omnibussen, Kettenfahrzeugen und Maschinen. Nach vielen Eigentümerwechseln ist KraussMaffei heute einer der weltweit führenden Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoff und Gummi. Die Autoren haben die 180-jährige Historie dieses ältesten Münchner Großunternehmens erstmals erforscht und bewerten seine Rolle im Kontext der bayerischen und deutschen Geschichte. Dabei zeigt sich, dass KraussMaffei über alle Veränderungen hinweg seine Identität bis heute bewahren konnte.
Innerhalb der Geschichte deutscher Traditionsunternehmen nimmt KraussMaffei gewissermaßen eine Sonderrolle ein, die sich jedem gängigen Schema entzieht. Das Ungewöhnliche ist dabei nicht so sehr die Entwicklung vom Lokomotiv- zum Maschinenbau, in der sich der technologische Wandel des letzten Jahrhunderts widerspiegelt, als vielmehr die Fülle der Wendungen, Krisen und Brüche, die dieses Unternehmen über viele Jahrzehnte geformt haben.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörten Maffei und Krauss zu den großen, international renommierten Namen der deutschen Industrie. Zur Jahrtausendwende existierte KraussMaffei hingegen nicht mehr als eigenständiges Unternehmen, und kaum jemand durfte damals damit rechnen, dass es heute auf eine 180-jährige Geschichte zurückblicken kann. Ein solches Jubiläum ist in der Welt der Wirtschaft ohnehin selten, doch bei KraussMaffei wurde es Wirklichkeit: Aus einem der ehemals größten Unternehmen Münchens ist ein spezialisierter, global agierender High-Tech-Konzern geworden.

Louis Pahlow/André Steiner, Die Carl-Zeiss-Stiftung in Wiedervereinigung und Globalisierung 1989 - 2004, Göttingen 2017

Die Carl-Zeiss-Stiftung und ihre Unternehmen in Ost und West im Wandel infolge von Wiedervereinigung und Globalisierung.

Die Entwicklung der Carl-Zeiss-Stiftung und ihrer Unternehmen vom Ende der 1980er Jahre bis in das neue Jahrtausend ist ein Musterbeispiel für den Wandel in Ost und West infolge von Wiedervereinigung und Globalisierung. Die traditionell in Jena ansässigen Zeiss-Betriebe waren Teil des radikalen Umbaus der ostdeutschen Unternehmen im Übergang von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft. Aber auch die in der Bundesrepublik entstandenen Stiftungsunternehmen hatten mit bereits länger bestehenden strukturellen Problemen zu kämpfen, die die Vereinigung der Zeiss-Stiftungen Ost und West mitbestimmten. Die alte Stiftungsverfassung erwies sich in diesem Prozess zunehmend als Hemmschuh, mit der dem Boom der Aktien- und Technologiemärkte am Ende der 1990er Jahre und damit den aktienrechtlichen Verheißungen wenig entgegengesetzt werden konnte. Der Reformprozess hat nicht nur die Stiftung als Eigentümer bewahrt, sondern den Unternehmen auch das notwendige Maß an Autonomie verschafft und die Einheit der Stiftungsbetriebe wiederhergestellt. Dieser konfliktreiche, aber letztlich erfolgreiche Prozess wird anhand teils erstmals gesichteter Archivquellen, wie der der Treuhandanstalt, rekonstruiert.

Johannes Bähr/Paul Erker, NetzWerke - Die Geschichte der Stadtwerke München, München 2017

München leuchtet - In der Entwicklung der kommunalen Daseinsvorsorge spiegelt sich die Geschichte einer Stadt. Johannes Bähr und Paul Erker zeigen in einem eindrucksvollen Panorama, wie in München über mehr als zweihundert Jahre hinweg aus bescheidenen Anfängen eine umfassende Versorgungswirtschaft entstand. Es wird deutlich, dass der Aufstieg der Stadt mit bahnbrechenden Leistungen bei der Wasser- und Energieversorgung wie bei den Verkehrsbetrieben zusammenhing. Erstmals untersuchen die beiden Historiker auch die Rolle der Münchner Stadtwerke im »Dritten Reich« und darüber hinaus die große Transformation von der defizitären Kommunalbehörde zum erfolgreichen Infrastrukturdienstleistungskonzern. Die Stadtwerke München schlugen dabei einen eigenen Weg ein, der nicht nur die Unabhängigkeit von den großen Energiekonzernen sicherte, sondern sie auch um zum größten Kommunalversorger Deutschlands werden ließ.


Roman Köster, Standort weiß-blau. 125 Jahre Deutsche Bank in Bayern, München 2017

Seit 125 Jahren ist die Deutsche Bank ein wichtiger Teil der bayerischen Wirtschaft. Als erste der Berliner Großbanken wagte sie am 1. Juli 1892 den Schritt von Preußen nach Bayern und eröffnete in München die «Bayerische Filiale der Deutschen Bank». Die Konkurrenz am aufstrebenden Finanzplatz München war groß. Doch kein anderes Institut hatte so viele gute Verbindungen in Europa, Amerika, Asien, Afrika und sogar Australien. Dies gilt unverändert noch heute. Ihr internationales Netzwerk und ihre Kapitalmarktkompetenz macht sie zum wertvollen Partner der bayerischen Unternehmen.
Die reich bebilderte Publikation zeigt, wie tief die Deutsche Bank in Bayern verwurzelt ist und wie eng sie den Aufstieg des Freistaats zum dynamischen Industrie- und Technologie-Standort begleitet.

Andrea H. Schneider-Braunberger, Bankenverband Hessen 1947 - 2017, Frankfurt 2017

70 Jahre Bankenverband Hessen e.V. - ein Grund zum Feiern, zur Rückbesinnung und zum Blick in die Zukunft.

Alle Publikationen

Rainer Karlsch/Christian Kleinschmidt/Jörg Lesczenski/Anne Sudrow (2018), Unternehmen Sport, Die Geschichte von adidas, Siedler Verlag, München.

Johannes Bähr/Paul Erker/Maximiliane Rieder (2018), 180 Jahre KraussMaffei. Die Geschichte einer Weltmarke, Siedler Verlag, München.
Englische Ausgabe: 180 Years KraussMaffei

Dietmar Bleidick (2017), Die Ruhrgas 1926 bis 2013, Aufstieg und Ende eines Marktführers, De Gruyter Oldenbourg, Berlin.

Louis Pahlow/André Steiner (2017), Die Carl-Zeiss-Stiftung in Wiedervereinigung und Globalisierung 1989 - 2004, Wallstein Verlag, Göttingen.

Bankenverband Hessen 1947 - 2017 (2017), 70 Jahre Bankenverband Hessen e.V. - ein Grund zum Feiern, zur Rückbesinnung und zum Blick in die Zukunft.

Johannes Bähr/Paul Erker (2017), NetzWerke - Die Geschichte der Stadtwerke München, Piper Verlag, München.

Roman Köster (2017), Standort weiß-blau. 125 Jahre Deutsche Bank in Bayern, Scala Verlag, München.

Jörg Lesczenski/Thomas Mayer/Andrea H. Schneider (Hg.) (2016), Vom Bocholter Wattefritzen zum internationalen Automobilzulieferer: Borgers. 150 years - one family, Klartext Verlag, Essen.

Susanne Kill/Christopher Kopper/Jan-Henrik Peters (Hg.) (2016), Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR. Häftlingszwangsarbeit und Gefangenentransporte in der SED-Diktatur, Klartext Verlag, Essen.

Dieter Ziegler/Jörg Lesczenski/Johannes Bähr (Hrsg.) (2015), Vertrauensbildung als Auftrag, Von der Deutsch-Amerikanisches Treuhand-Gesellschaft zur KPMG AG, Piper Verlag, München.

Klaus Kinkel (Hg.) (2014), Grenzenlose Leistung, Die deutsche Einheit und der Einsatz der Telekom beim «Aufbau Ost», DVA, München.

Raymond G. Stokes/Ralf Banken, Aus der Luft gewonnen, Die Entwicklung der globalen Gaseindustrie 1880 bis 2012, Piper Verlag, München.

Robert Meier (2014), Vom Haslocher Eisenhammer zu Kurtz Ersa,Eine glühende Unternehmensgeschichte aus dem Spessart, Klartext Verlag, Essen.

Werner Plumpe (Hg.) (2014), Eine Vision - Zwei Unternehmen, 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung, C. H. Beck, München.

Florian M. Beierl (2012), Carl von Linde, Erfinder, Unternehmer, Mäzen und Tourismuspionier am Obersalzberg, Klartext Verlag, Essen.

Jörg Lesczenski (2011), Die Geschichte der ODU-Gruppe 1942-2010, Mühldorf/Inn.
Matthias Heymann (2009), Forscher, Pioniere und Visionäre. Wasserstoff als Energieträger, Piper Verlag, München.

Takeo Kikkawa (2009), C. Illies & Co. - Die Anfänge in Japan, C. Illies & Co., Ltd.

Johannes Bähr/Jörg Lesczenski/Katja Schmidtpott (2009), Handel ist Wandel. 150 Jahre C. Illies & Co., Piper Verlag, München.

Zeppelin 1908 bis 2008 (2008). Stiftung und Unternehmen, hrsg. von der Stadt Friedrichshafen, Piper Verlag, München.

Jörg Lesczenski (2007), 100 Prozent Messer. Die Rückkehr des Familienunternehmens. 1898 bis heute, Piper-Verlag, München.

Johannes Bähr/Andrea H. Schneider (2006), Teilzahlung im Wandel. Von der Kreditanstalt für Verkehrsmittel AG zur Diskont und Kredit AG 1924-1951, Piper-Verlag, München.

Matthias Heymann (2006), Ingenieure, Märkte und Visionen. Die wechselvolle Geschichte der Erdgasverflüssigung, Piper-Verlag, München.

Manfred Pohl (2005), Sicherheit auf Schiene und Straße. Die Geschichte der Knorr-Bremse AG, Piper-Verlag, München.

Jürgen Bertsch/Horst Weitzmann (Hrsg.) (2004), Netzwerk der Vordenker, Fünfzig Jahre Baden-Badener Unternehmergespräche im Spiegel der deutschen Wirtschaftsgeschichte, Ch. Goetz Verlag, Potsdam.

Dieter Hein (2002), Im Zug der Zeit: die Sparda-Bank Frankfurt am Main, 1903-2003, Piper-Verlag, München.

Dieter Bellinger (2002), Zwischen Kapitalmarkt und Städtebau, Hundert Jahre Verbandsgeschichte deutscher Hypothekenbanken.

Harold James (2001), Verbandspolitik im Nationalsozialismus. Von der Interessenvertretung zur Wirtschaftsgruppe: Der Centralverband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes 1932-1945, Piper-Verlag, München.

Walter Kaiser/Norbert Gilson (2001), Heraeus - Pioniere der Werkstofftechnologie, Piper Verlag, München.

Carl-Ludwig Holtfrerich (1999), Finanzplatz Frankfurt. Von der mittelalterlichen Messestadt zum europäischen Bankenzentrum, C.H. Beck-Verlag, München.
Englische Ausgabe: Frankfurt as a Financial Center

Manfred Pohl/Andrea Schneider (1999), Die Rentenbank. Von der Rentenmark zur Förderung der Landwirtschaft 1923-1949-1999, Piper Verlag, München.

Lothar Gall/Manfred Pohl (Hg.) (1999), Die Eisenbahn in Deutschland.
Von den Anfängen bis zur Gegenwart, C.H. Beck Verlag, München.

Manfred Pohl (1998), Die Lombardkasse Aktiengesellschaft, Piper Verlag, München, Zürich.