News aus dem Fach

© Fraport Archiv

Neuerscheinungen

Walther Müller-Jentsch, Review-Artikel: Wirtschafts- und sozialpolitische Weichenstellungen in der Bundesrepublik Deutschland

Design und Erfolg des „deutschen Modells“ wurden maßgeblich von zwei wirtschafts- und sozialpolitischen Weichenstellungen nach 1945 bestimmt: der Einführung der Sozialen Marktwirt-schaft und der Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Betrieb und Unternehmen.
Über beide Phänomene wurde eine Vielzahl von Publikationen veröffentlicht. Wenn hier nun zwei weitere Bücher zu den beiden Gegenstandsbereichen vorgestellt werden, dann aus den nachvollziehbaren Gründen, weil die Publikation zur Sozialen Marktwirtschaft deren Entstehungsgeschichte neu erzählt und weil das Werk zur Arbeitnehmermitbestimmung
die Entstehungsgeschichte des Gesetzes von 1976 behandelt, zu der bisher keine fundierte historische Monographie vorliegt, im Gegensatz zu der reichhaltigen Literatur zu den Gesetzen zur Montanmitbestimmung und zur Betriebsverfassung.

Uwe Fuhrmann: Die Entstehung der „Sozialen Marktwirtschaft“ 1948/49. Eine Dispositivanalyse. UKV Verlagsgesellschaft, Konstanz und München 2017, 359 Seiten, kart., 39,00 Euro.

Christian Testorf: Ein heißes Eisen. Zur Entstehung des Gesetzes über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer von 1976.
Reihe Politik und Gesellschaftsgeschichte, Bd. 103. Verlag J.H.W Dietz Nachf., Bonn 2017, 464 Seiten, br., 42,00 Euro.

Den gesamten Text finden sie
hier
.

Call for Papers

Vergangenheit analysieren – Zukunft gestalten. Technik-, wirtschafts- und sozialhistorische Forschung seit den 1960er Jahren

Das mit der sukzessiven Bewältigung der NS-Traumata wachsende kritische Be-wusstsein um die Relevanz struktureller technologischer und sozialökonomischer Zusammenhänge führte der bundesrepublikanischen Gesellschaft die Bedingtheit von Vergangenheit und Gegenwart drastisch vor Augen; sei es in Bezug auf das „Wirtschaftswunder“ oder die aufkeimende gesellschaftliche Unruhe. Das Jahr 1968 gilt nicht von ungefähr als Epochenjahr. Ein Ergebnis dieser Prozesse war der Aus-bau der universitären Forschungsinstitutionen; so auch an der RWTH Aachen. Die Tagung nimmt das 50jährige Bestehen der Professur zum Anlass für einen selbstkritischen Rück- und Ausblick auf die Disziplin an sich, ihr Selbstverständnis sowie die daraus abgeleiteten Themen und Methoden. Generell geht es um die Wahrnehmung und die Generierung von Wissen sowie den Umgang damit.

Einsendeschluss: 30. November.2018
Datum der Tagung: 15. Februar 2019
Veranstalter: Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte in Kooperation mit dem Aachener Kompetenzzentrum Wissenschaftsgeschichte


Weitere Informationen finden Sie im
Call for Papers
.
Bitte teilen Sie uns weitere Angebote mit:
fe;:antirnihminsgischochti,dion